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Alles, was Sie über den SMEMA-Standard wissen müssen. Kurz und Knapp

SMEMA-Standard und Hermes-Protokoll: Optimierung Ihrer SMT-Fertigung

In der modernen Elektronikfertigung ist die nahtlose Integration von Produktionsanlagen entscheidend. Der SMEMA-Standard und sein Nachfolger, das Hermes-Protokoll, spielen dabei zentrale Rollen, indem sie klare Richtlinien für mechanische und elektrische Schnittstellen vorgeben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie durch die Einhaltung dieser Standards Ihre Produktionsprozesse optimieren können.


Was ist der SMEMA-Standard?

Der SMEMA-Standard wurde entwickelt, um die Schnittstellenanforderungen für Produktionsanlagen zur Herstellung von oberflächenmontierten Leiterplatten zu standardisieren. Er ermöglicht es, verschiedene Maschinen nahtlos zu integrieren, was die Markteinführungszeit verkürzt und Innovationen fördert.


Mechanische Schnittstellenanforderungen


Einspurige Transportbänder

  • Transporthöhe: Einstellbar zwischen 940 und 965 mm.
  • Feste Schiene: Die vordere Schiene ist fest, die hintere ist einstellbar.
  • Transportbreite: Anpassbar für verschiedene Leiterplattenbreiten.
  • Randabstand: Maximal 5 mm.
  • Werkzeugstifte: Positioniert am vorderen Rand der Leiterplatte.
  • Maximaler Spalt: 19 mm.
  • Einlauf: Mindestens 3 mm mit einem Winkel von maximal 30°.

Zweispurige Transportbänder (Doppelspur)

  • Transporthöhe: Einstellbar zwischen 940 und 965 mm.
  • Transportbreite: Unabhängig einstellbar zwischen 50 mm und 216 mm.
  • Asynchrone Steuerung: Jede Spur ist unabhängig steuerbar.
  • Randabstand: Maximal 5 mm.
  • Maximaler Spalt: 19 mm.
  • Einlauf: Mindestens 3 mm mit einem Winkel von maximal 30°.
  • Elektrische Schnittstelle: Jede Spur hat eine unabhängige Übertragungsschnittstelle.


Elektrische Schnittstellenanforderungen

  • Zwischenmaschinensteuerung: Signalleitungen „Board Available“ und „Machine Ready“.
  • Zwischenmaschinenverbindungen: Weibliche Schnittstellenstecker, die den Normen entsprechen.
  • Schnittstellensignal-Logik: Schaltet 30 VDC bei 10 mA mit einem Ausgangssignal „LOW“ von maximal 0,8 VDC.


Der Nachfolger – Das Hermes-Protokoll

Seit dem Ende von SMEMA ist das Hermes-Protokoll (IPC-HERMES-9852) der neue Standard für die Maschinenkommunikation in der SMT-Fertigung. Dieses Protokoll bietet zahlreiche Verbesserungen gegenüber dem alten SMEMA-Standard:

  • Einfachere Verkabelung: Ethernet-basierte Kommunikation (TCP/IP).
  • Erweiterte Datenübertragung: Nutzung von XML zur Übertragung von Steuerungsnachrichten und Produktdaten.
  • Reduzierte Anzahl von Barcodelesern: Nur ein Leser am Anfang der Linie erforderlich.

Vorteile des Hermes-Protokolls

Durch die Einhaltung des Hermes-Protokolls können Hersteller die Effizienz ihrer Produktionslinien weiter steigern, die Kompatibilität zwischen verschiedenen Maschinen sicherstellen und letztlich die Produktionskosten senken.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie das Hermes-Protokoll Ihre Produktionsprozesse verbessern kann? Kontaktieren Sie uns noch heute für eine Beratung!

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2024-06-06 11:35:00 / allSMT Inside News / Kommentare 0